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Campus und Forschung

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Das Smoothie-Fahrrad als Publikumsmagnet
Dagmar Möbius

Beim diesjährigen Tag der Gesundheit der TUD weihten die Mitarbeiter des Dezernates Liegenschaften, Technik und Sicherheit im Sachgebiet Zentrale Technische Dienste das SmoothieBike ein. Eine komplette Eigenkreation ist das Fahrrad aber nicht.

Jedes Jahr sucht das Kollegium unter Leitung von Sachgebietsleiterin Kathrin Brömmer nach originellen Möglichkeiten, um die Themen Umwelt und Gesundheit kombiniert zu veranschaulichen. „2017 wollten wir mit dem SmoothieBike erneuerbare Energien, umweltfreundliche Mobilität und gesunde Ernährung thematisieren“, sagt Umweltkoordinatorin Dr. Ines Herr. „Man verknüpft inhaltliche Arbeit mit Freude und Spaß und kommt auf diese Weise mit Beschäftigten und Studierenden ins Gespräch, die sonst am Informationsstand vorbeigehen würden.“

Beim Tag der Gesundheit avancierte das erstmals vorgestellte SmoothieBike zum Publikumsmagnet. Die Fremdidee des shakenden Fahrrades hatten die Dezernatsmitarbeiter der Gruppe Umweltschutz gern aufgegriffen. Sie kauften einen Bausatz und verwandelten damit ein vorhandenes Fahrrad. Das Rezept für den Smoothie Deluxe vom Gepäckträger (100 ml Orangensaft, ½ reife Banane, ½ Scheibe Ananas, 3 Erdbeeren, Eiswürfel) kam bei allen Probanden bestens an. Einziger Wermutstropfen. Ausleihbar ist das SmoothieBike derzeit nicht.

Viele Mitarbeiter des Dezernates Liegenschaften, Technik und Sicherheit im Sachgebiet Zentrale Technische Dienste verhalten sich auch außerhalb von Aktionstagen gesundheitsbewusst. „Einige Kolleginnen und Kollegen kommen mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zur Arbeit. Einige nutzen das Jobticket. Dienstfahrräder werden immer häufiger genutzt“, sagt Dr. Ines Herr. Weil das nicht nur ein Trend an der Universität, sondern auch in der Stadt Dresden ist, wird kontinuierlich nach neuen Drahteselparkplätzen gesucht. So sollen beispielsweise die sogenannten „Felgenkiller“ durch Fahrradbügel ersetzt werden.

© H. Goehler; Dienstfahrräder werden an der TUD immer häufiger genutzt
© H. Goehler; Dienstfahrräder werden an der TUD immer häufiger genutzt
Informieren, Motivieren und Sensibilisieren für Umweltthemen wird als Schwerpunkt der Arbeit des Umweltmanagements gesehen. In den letzten zwei Jahren gewann vor allem das Thema Campusgestaltung an Bedeutung. Langfristig soll ein Konzept zur nachhaltigen Außenraumgestaltung entwickelt und umgesetzt werden, das möglichst alle Nutzergruppen mit ihren Bedürfnissen einbezieht. Aber auch Abfallvermeidung, Nutzung von Recyclingpapier, Mobilität und Energiesparen sind wichtige Themen. Im Internet können Infoblätter mit konkreten Tipps heruntergeladen werden. Bei dem „Mach mit-Umweltmanagement“ geht es um „Nachhaltige Organisation von Veranstaltungen“ oder „Weiterverwenden statt entsorgen – Möbelzwischenlager der TUD.“

Gesundheitstipp von Umweltkoordinatorin Dr. Ines Herr:
„Viele Wege mit dem Rad zurücklegen, öfter mal zu Fuß unterwegs sein, Treppen steigen statt Fahrstuhl nutzen – das hält (mich) fit.“